Taubenfotos im Internet

Rudi Korgitta: Ich habe mal eine Taube für einen Freund fotografiert und dieses Foto wurde für eine Versteigerung im Internet von der Firma weiter „bearbeitet“ und ins Netz gestellt. Von meinem Foto blieb das Flügelschild und der Kopf übrig. Der Schwanz, die Schwungfedern und die Füße wurden ausgetauscht, der Ring auf diese neuen Füße wieder platziert. Und dann schablonenhaft angeordnet. Man konnte nur noch daran die Taube erkennen, dass sie etwas nach vorne guckt.

Quelle: Fotos von Tauben | Pigeonface Forum

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Jungtauben-Meisterschaft ohne Zwei !

Jungtauben-Meisterschaft ohne Zwei ! Das ist schon sehr verwunderlich. Offenbar merkt niemand von uns, dass in der Liste der Besten deutschlandweit plötzlich zwei Kollegen gestrichen wurden: Der Dritte und der Fünfte. Und das Schlimme: Beide scheinbar durch Schlamperei in der eigenen RV.

Quelle: Jungtauben-Meisterschaft ohne Zwei ! – Internet-Taubenschlag Diskussions Forum

Es ist unglaublich

Es ist einfach unglaublich! Unser Fall ist ja inzwischen mit dem Bescheid des Verbandes abgeschlossen. Darin heißt es sogar: „Besonders tragisch ist der vorlieqende Vorgang, da auch ein Jugendlicher betroffen ist. Insbesondere dessen Enttäuschung über die Nichtanerkennunq der Bewerbung kann das Präsidium gut nachvollziehen. Umso mehr bedauert es das Präsidium, dass es auch ihm aus den genannten Gründen verwehrt ist, die Bewerbung anzuerkennen.“ Fakt: Es fehlte ein einziger Uhrenstreifen. Die RV gab eidesstattliche Erklärungen ab, verwies auf die Preisliste – alles umsonst. Die ROK blieb knochenhart. Und warum fehlte der Uhrenstreifen? Er lag – niemand weiß wie lange – im Papierstapel des erfolgreichen Züchters oben auf den Saison-Unterlagen in der Einsatzstelle, bereit zum Abschicken an den Verband. Doch zu der Einsatzstelle hatten mehrere Leute einen Schlüssel, und es fand sogar in den Räumen zwischendurch eine Party statt. Die ganze Saison haben wir bewundernd die gewaltigen Anstrengungen und Aufwendungen des jungen Familienvaters mit seinem Sohn verfolgt. Er will jetzt die RV verlassen und den Taubensport ganz aufgeben. Die RV hat bisher noch nie und wird auch wohl nie wieder einen ihrer Züchter soweit vorn in einer gesamtdeutschen Liste sehen. PS: Der ROK-Vorsitzende billigt übrigens, dass seine eigene RV folgenlos und unbeanstandet den gemeinsamen Reiseplan des Reg.Verbandes boykotieren kann. Was alles im Taubensport möglich ist…

Quelle: Jungtauben-Meisterschaft ohne Zwei ! – Internet-Taubenschlag Diskussions Forum

Brieftauben Tagebuch

Einfluss auf die Verluste hat nach unserer Erfahrung v.a. in den letzten Jahren, die Dauer des Freiflugs, den wir unseren Jungtauben pro Tag gewährt haben. In den Jahren, in denen wir unsere Jungtiere viel und lange draußen gelassen haben, verloren wir im Schnitte deutlich weniger Tauben, als in den Jahren, in denen sie nur stundenweise Freiflug bekamen. Ich denke schon, dass es für Jungtauben extrem wichtig ist, sich mehrere Stunden pro Tag draußen bewegen zu können. Das schult die Orientiertung und sie lernen darüber hinaus mit vielen anderen Dingen zu leben. Je begrenzter der Freiflug für die jungen Tiere, desto schwieriger wird es aus unserer Sicht später auf den Flügen….weiteres zu diesem Thema dann ab morgen.

Quelle: Brieftauben Tagebuch

Brieftauben: Ein trauriges Tagebuch

Das Ergebnis des gestrigen Jungtaubenfreifluges bei unseren Familienangehörigen, die etwa sechs Kilometer von hier entfernt ihre Brieftauben halten, sieht heute wie folgt aus: eine tote Jungtaube, eine verletzte Jungtaube, eine Jungtaube fehlt ganz. Es geht wieder los mit den Greifvögeln. Und zwar massiv wie selten zuvor. Und früher als je zuvor. Waren die Greifvögel früher nur im Herbst oder Winter gegen unsere Tauben aktiv, so sind sie das heute, wo es viel weniger Brieftaubenzüchter gibt als in früheren Zeiten, das ganze Jahr über. Es bleibt ja nicht aus, wenn andere Beutetiere der Greifvögel kaum noch vorhanden sind. Singvögel und andere Beutetiere gibt es nur noch wenige. Die Bestände sind durch Krähen- und Geifvögel und durch die Umweltbedingungen radikal zusammengeschrumpft. Also müssen unsere Brieftauben wieder als Futter herhalten für die Greifvögel, die in unglaublichen Mengen inzwischen nahezu in der ganzen Bundesrepublik leben. Darüber freuen sich komischerweise Vogel- Natur- und Umweltschutzverbände. Sie freuen sich über die vielen Greifvögel – und in der Folge darüber, dass es kaum noch Singvögel gibt. Und warum freuen sie sich darüber? Weil speziell Greifvögel viel Aufmerksamkeit erregen. Damit kann man Spenden generieren, Gelder sammeln. Das geht dann so: https://nrw.nabu.de/spenden-und-mitmachen/spenden/20698.html oder so http://www.greifvogelpflege.de/index.php/spende Es werden große Mengen an Geldern generiert mit der Greivogelwirtschaft in Deutschland. Da werden dann verletzte Tiere wieder aufgepäppelt und ausgewildert. Als habe das irgendetwas mit Natur zu tun. Da werden Tiere in Gefangenschaft gezüchtet und ausgewildert. Als habe das irgendetwas mit Natur zu tun. Da werden Nisthilfen in Regionen angebracht, in denen es die dort siedelnden Greifvögel niemals gegeben hat. Als habe das irgendetwas mit Natur zu tun. Ganz große Anteile der sogenannten Natur-, Umwelt- und Vogelschutzprojekte dienen heutzutage nur noch vordergründig wirklich dem Naturschutz im eigentlichen Sinn. In erster Linie dienen sie der Vermehrung von Geld. Leidtragende dieser Politik – und um nichts anderes als Politik handelt es sich – sind u.a. auch unsere Brieftauben. Und Brieftaubenzüchter oder Hühnerzüchter sollen immer schön schweigen und ihre Tiere als Greifvogelfutter zur Verfügung stellen. So ist das in einem Land, dass sich am Gängelband von Umwelt- und Naturschutzorganisationen befindet. Ich fürchte das wird sich leider nicht mehr ändern.

Quelle: Brieftauben Tagebuch

Fragwürdige Taubenflüge

Sascha Mimberg schreibt: In der heutigen Zeit kann es sich das Hobby Brieftaubensport nicht leisten Flüge zu veranstalten, bei denen überdurchschnittlich viele Tauben verloren gehen oder gehen können. Man kann es sich nicht leisten, weil man dadurch weitere frustrierte Mitglieder verliert. Man kann es sich nicht leisten, weil man in größere Konflikte mit den Tierschutzorganisationen gerät. Und man kann es sich v.a. wegen der Brieftauben nicht leisten, die irgendwo unterwegs ihr Leben lassen. Die Wetterlage in diesem Jahr ist unglaublich schwierig. Für Tauben und für Flugleiter. Aber gerade dann benötigt man Entscheidungsträger, die den Mumm haben, sich konsequent für das Wohl der Tauben zu entscheiden. Entscheidungsträger, die sich nicht von wenigen Züchtern treiben lassen, die nur die Urkunde an der Wand, den Pokal im Schrank oder das Geld durch Taubenverkäufe im Sinn haben. Der Druck, der auf Flugleitern und Flugveranstaltern lastet, ist v.a. deswegen vorhanden, weil es Züchter gibt, die ihre Interessen schwerpunktmäßig auf die Erringung von Meisterschaften und die Erfüllung von Meisterschaftsbedingungen legen. Diese Züchter versuchen um jeden Preis ihre Interessen durchzusetzen. Und sei es nur, weil ein befreundeter Züchter oder ein RV-Mitglied gerade gut in irgendeiner großen Meisterschaft zu liegen scheint. Wenn das Wetter so schwierig ist wie im laufenden Reisejahr – und es ist damit zu rechnen, dass das in den nächsten Jahren noch häufiger so sein wird – dann müssen wir alle uns konsequent für das Wohl der Brieftauben einsetzen. Risikoauflässe – egal aus welchen Gründen – darf es nicht geben. Zu was das führt haben wir hier vor drei Wochen schmerzlich erfahren müssen. In den letzten Tagen habe ich mit mehreren Sportfreunden aus anderen Gegenden des Landes gesprochen, denen es sehr ähnlich wie uns ergangen ist. Es wurden Auflässe mit viel zu großem Risiko gestartet, weil es der Reiseplan und weil es die Meisterschaftsbedingungen so vorsahen und weil Flugleiter glaubten, dass man das Risiko einschätzen könne. Bei Großwetterlagen wie der aktuellen ist diese Einschätzbarkeit aber nur selten gegeben. Meteorologen können kaum einschätzen wie sich das Wetter an welchem Ort entwickelt und auch Flugleiter können das nicht. Deswegen muss die Reiseentscheidung und die Auflassentscheidung IMMER konsequent PRO BRIEFTAUBE fallen. Egal welcher Druck auch ausgeübt wird, egal was die Bedingungen auch vorgeben. Der Brieftaubensport darf sich nicht an das Gängelband jener begeben, die nur den Pokal im Schrank, die Urkunde an der Wand und das Geld im eigenen Portemonnaie im Sinn haben. Der Brieftaubensport muss sich immer an jenen Sportfreunden orientieren, denen es am Wichtigsten ist, dass sie abends nach dem Wettflug möglichst alle Tauben im eigenen Schlag haben und die das Reisen von Brieftauben noch als das betrachten, was es sein soll: ein Hobby und eine Freizeitbeschäftigung. Im Mittelpunkt unseres Hobbys soll die Brieftaube stehen, mit ihrer unglaublichen Leistungsfähigkeit und ihrem Heimfindevermögen. Nicht der eigene Ruhm, nicht der eigene Geldbeutel, nicht irgendeine Meisterschaft und ihre Bedingung. Auch vor dem nun wieder anstehenden Flugwochenende mit sehr schwierigen Wettervorhersagen und Bedingungen kann es bei allen Entscheidungsträgern nur eine Richtung geben, in der die Entscheidungen getroffen werden: DAS WOHL DER BRIEFTAUBE.

Quelle: Brieftauben Tagebuch

Südtribüne und der Taubensport

Sascha Mimberg: „Ich war gestern beim Fußballspiel des BVB gegen den FSV Mainz. Viele werden es inzwischen gelesen haben: während des Spiels haben zwei Besucher einen Herzinfarkt erlitten. Der eine Besucher des Spiels ist leider verstorben, der andere konnte in der Klinik gottseidank reanimiert werden. Als Folge dieser bedauerlichen Vorfälle beschlossen die Fans beider Vereine in Halbzeit zwei die Unterstützung der Mannschaft durch Gesänge und Schlachtrufe einzustellen. In diesem Stadion, welches mehr als 80.000 Zuschauer fasst, herrschte eine ganz ungewöhnliche Stille. 45 Minuten lang. Und es war nach ganz kurzer Zeit tatsächlich so, dass alle Besucher des Spiels diesen Konsens über die stille Trauer mittrugen und dem Spiel einen außergewöhnlichen, aber dem traurigen Anlass entsprechenden, würdigen Rahmen lieferten. Auf der Dortmunder Südtribüne, auf der ich auch die Spiele der Borussia verfolge, stehen bei jedem Spiel etwa 25.000 Menschen. Sie sind alle unterschiedlich. Im Grunde eint sie nur eine Sache. Das ist das Fußballspiel ihres Vereins unten auf dem Rasen. Und trotz aller Unterschiede werden solche „Beschlüsse“ wie am gestrigen Tag sehr schnell und sehr konsequent umgesetzt. Es bedarf dazu keiner großen Diskussion. Man fühlt einfach als „Schwarm“, dass das nun so richtig ist. Ich habe mir heute vorgestellt auf der Tribüne stünden die etwa 25.000 verbliebenen Brieftaubenzüchter in Deutschland. Und diese hätten in ganz kurzer Zeit nur eine kleine Entscheidung – nicht Weltbewegendes – zum Wohl und zum Erhalt des Brieftaubenhobbys zu treffen. Ob das wohl gelingen würde??? Meine Antwort – auch wenn mein Vergleich natürlich ein weniger verquer und an den Haaren herbei gezogen ist – lautet Nein! Eher würde man sich den Schädel einschlagen. Weil es leider – das haben mir bestimmte Entwicklungen der vergangenen Tage im Brieftaubensport einmal wieder gezeigt – kein gemeinsames Ziel mehr gibt. Die deutschen Brieftaubenzüchter können sich nicht einmal darauf einigen, dass es doch Sinn machen könnte das Hobby Brieftauben noch möglichst lange zu erhalten. Stattdessen sucht fast jeder nur nach seinem eigenen, ganz individuellen Vorteil. Und deswegen hat der Brieftaubensport auch keine Zukunft in Deutschland…“

Quelle: Brieftauben Tagebuch

Im Wald bei den Habichten und Wölfen

„Ich kann es auch nicht nachvollziehen, dass die sogennanten Tierschützer nur in eine Richtung schützen. Durch die Überpopulation die erreicht wird, geht alles andere den Bach runter. Soll ich eines Tages in den Wald gehen und nur noch Habichte und Wanderfalken und Wölfe sehen??? Ist das so gewollt? Also mir waren Singvögel, Hasen usw. sehr lieb.“

Quelle: „Dringender Aufruf zum Handeln“ | Pigeonface Forum